Die Verkehrsentwicklung in Magdeburg verlangte entsprechend dem steigenden Schiffsumschlag den Bau neuer Häfen.

Der Handelshafen war von 1888-1893 erbaut worden.
Die Kaianlage wurde in Form einer massiven Schwerlastmauer ausgeführt, die teilweise auf Felsgestein gegründet ist. 1906 wurden bereits 1,4 Millionen Tonnen im Handelshafen umgeschlagen. Zur damaligen Zeit war der Handelshafen Magdeburg einer der modernsten Binnenhäfen Deutschlands.

Während der Bombardierung Magdeburgs im Zweiten Weltkrieg wurden auch mehrere Gebäude im Handelshafen beschädigt. Nach der Wiederschiffbarmachung der Elbe spielte der Handelshafen vor allem als Umschlagplatz für Baustoffe für den Neuaufbau Magdeburgs eine wichtige Rolle. Mit dem Bau weiterer neuer Hafenanlagen verlor der Handelshafen seine Bedeutung als Umschlagplatz. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Universität wird das südliche Areal des Wissenschaftshafens nun zu einem neuen Standort für innovative Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen.

Wissenschaftshafen
Magdeburg

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Foto Quelle: Landeshauptstadt Magdeburg